Monetative | NEWS
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Das nächste Treffen der Monetative Austria findet am Mittwoch, den 20.9.2017, 18 Uhr statt

Treffpunkt: Praxisraum Dr Dietz, 1050 Wien, Kleine Neugasse 11 / Top 4. Gut (fußläufig) erreichbar über U4 / Kettenbrückengasse oder Buslinie 13 A / Margaretenstrasse oder auch Strassenbahnlinie 62. Es gibt viel zu berichten und zu besprechen; auch Organisationsarbeit, Planung nächster Veranstaltungen und, und, und …..

Auch neue Interessenten sind herzlichst eingeladen !

 

Die Europäer wollen Bargeld behalten !

Eine Studie der EU – Kommission, von der man (natürlich) kaum etwas hört, ergab – bei deutlichem Überwiegen der Befragten in Frankreich, Deutschland und Österreich – daß Einschränkungen beim Bargeld – Zahlen bzw eine Bargeldabschaffung von 95 % abgelehnt werden. Die EU – Lobbies des Finanzkapitals, die WTO, die Bank für internationalen Zahlungsausgleich und überhaupt alle Anhänger des Finanzkapitalismus in der gegenwärtigen Form werden natürlich trotzdem nicht aufgeben, aber das Ergebnis ist ermutigend. Zu sehen HIER.

Jens Weidmann trifft hochinteressante Aussagen

Der Präsident der deutschen Bundesbank hofft, daß sich die Debatte um elektronisches Geld – Digitalwährungen etc – bald erledigen wird, wenn die Banken einen immer schnelleren Zahlungsverkehr ermöglichen – und damit die große Möglichkeit, Geldkonten für JEDERMANN, lautend auf das legale staatliche Zahlungsmittel, direkt bei der Zentralbank zu eröffnen (was zwingend DIGITALES VOLLGELD bedeutet), möglichst kein Interesse mehr findet – er sorgt sich offenkundig um die Verdienstmöglichkeiten der Grossbankenbranche oder bereitet ihm eine abnehmende Erpressbarkeit der Staaten (da dann der Zahlungsverkehr auch bei Bankpleiten einfach ungestört weiter laufen könnte im Falle der Pleite einer Bank) vielleicht Sorgen – als Vertreter der Gesamtinteressen der Wirtschaft seines Landes bzw Währungsraumes (und NICHT des Gesamtinteresses der Bankenbranche) sollte ihn das doch eher freuen oder ?

Zu sehen in einem Transskript einer Rede des Obgenannten in Frankfurt zur Eröffnung eines Bundesbanksymposiums „Frontiers in Central Banking – Past, Present and Future“ am 14.6. dieses Jahres – ziemlich am Ende der Rede … HIER.

 

In Ergänzung zum Verlauf der kanadischen Staatsverschuldung

Sie können sich auch genauer ein Bild darüber machen durch den Besuch dieser Website: http://www.debtclock.ca/ … schauen Sie die Zahlen vor 1972 und dann ab 1975 und später an. Ubrigens ist diese Seite sehr informativ auch über die Staatsschulden vieler anderer Länder.

Der Verlauf von Kanadas Staatsverschuldung – wie Sie anhand einer einzigen Grafik begreifen können, wie Sie – und wir alle – durch private Geldschöpfung ausgenommen werden ….

…. ganz wesentlich durch das Staatsanleihengeschäft. In Kanada hat es zwischen 1936 und 1974 eine partielle zinslose Staatsfinanzierung durch die staatliche Nationalbank von Kanada gegeben – und dann kam Herr Pierre Trudeau und die Bank für internationalen Zahlungsausgleich ….. anzusehen HIER.

 

 Stephen Zarlenga, der Gründer des American Monetary Institute, ist verstorben

Er hat beim Konzept des 100 % Money begonnen, ist aber in den letzten Jahren ganz auf Sovereign Money umgestiegen. Wir würdigen ihn unbekannterweise wohl am Besten, wenn wir Ihnen HIER die Möglichkeit geben, sein Vollgeldkonzept als Weg aus der Krise in den USA vom Kongressabgeordneten Dennis Kucinich vorgetragen zu hören (zwar aus 2011, aber heute ganz genauso brennend aktuell).

 

Übrigens: ein erfreulicherweise für Bargeld günstiges Gutachten einer Kommission des deutschen Wirtschaftsministeriums – dürfte alles auch für Österreich gelten – finden Sie HIER.